Mobbing und seine Folgen

 

Viele seelische Störungen liegen in Mobbingerfahrungen begründet. Viele meiner Therapiegäste berichten von Mobbingerfahrungen, was mich dazu führt, dieses Thema einmal intensiver zu betrachten.

Demütigung durch Mobbing

Irgendwann begegnete mir einmal ein Spruch – „Mobbing, 9 von 10 gefällt´s!“ Innerlich gehe ich an die Decke, wenn ich diesen höre. Warum? Für die, die ihr Opfer „necken“ ist es lustig, sie haben ein Gefühl von Macht und Kontrolle dabei. Ja, vielleicht ist es auch mal notwendig, jemanden zu sagen, dass er neben der Spur ist, aber nicht auf eine Art und Weise, die einfach nur demütigt.

Manche Menschen sind anders als die breite Masse. Sie sind zartfühlend und auf ihre Weise besonders. Aber ob man sie deshalb gleich mobben muss?

Wie ich schon erwähnte, Mobbing demütigt das Opfer. Von den psychischen Folgen hat Mobbing die gleiche traumatisierende Wirkung wie körperliche Gewalt. Die Betroffenen leiden oft nachfolgend unter Angststörungen, Essstörungen, Depressionen und Sozialphobie. Aus diesen Störungen wieder herauszukommen dauert oft Jahre, manche leiden ein Leben lang unter den Folgen.

Raus aus der Mobbing-Falle

Warum ist es mir so wichtig, dass ich über die Folgen schreibe? Ganz einfach, Mobbing ist ein Thema, das sich von der Sache her leicht abstellen lässt und wir so dafür Sorge tragen können, dass durch eine Leichtfertigkeit wie Mobbing Menschen nicht mehr einen Dauerleidensweg gehen müssen.

Was kannst Du tun, wenn Du in die Mobbingfalle geraten bist?

Wichtig ist, dass Du die Demütigungen loslässt, die Du ertragen musstest. Es hilft Dir nicht weiter, wenn Du in der Wut hängen bleibst. Es fördert maximal Dein negatives Lebensgefühl. Was gewesen ist, ist gewesen. Es lässt sich nicht ändern. Konzentriere Dich darauf, dass Du in Deine wahre Stärke findest, die Dich leuchten lässt und Dich vor weiteren Negativerfahrungen schützt. Entfalte Dein Potenzial, Deine Individualität und werde unabhängig von den Meinungen der anderen über Dich. Sie projizieren oft ihre eigene Schwäche in Dich hinein und bekämpfen sich von der Sache her selbst. Haben sich Ängste in verschiedener Form schon aufgebaut, ist es wichtig, dass Du Dir Hilfe suchst. Es gibt Therapeuten, manchmal hilft auch ein guter Freund, ein Tier, ein Hobby. Aber triff die Entscheidung, dass Du Deine Mobbingerfahrung mit dem Rattenschwanz hinter Dir lässt. Dann hast Du die Chance auf ein glückliches Leben.

 

Hilfe durch pferdegestützte Therapie findest Du hier